FAQ - EMS Kegel Training

Was ist EMS Kegel?

EMS Kegel ist ein nicht-invasives Beckenbodentraining, bei dem elektromagnetische Impulse gezielt die Beckenbodenmuskulatur stimulieren. Die Behandlung erfolgt im Sitzen – vollständig bekleidet – ohne operative Eingriffe.

Die Technologie basiert auf hochintensiver fokussierter elektromagnetischer Stimulation (HIFEM), die tiefliegende Muskeln aktiviert, die durch normales Training oft schwer erreichbar sind.

Wie funktioniert EMS Kegel?

EMS Kegel erzeugt kontrollierte elektromagnetische Impulse. Diese Impulse lösen supramaximale Muskelkontraktionen im Beckenboden aus.

Eine 28-minütige Sitzung kann mehrere tausend Muskelkontraktionen erzeugen – vergleichbar mit intensivem Kegel-Training, jedoch ohne aktive Anstrengung.

Ziel ist die Verbesserung der Muskelkraft und -koordination im Beckenbodenbereich.

Für wen ist EMS Kegel geeignet?

EMS Kegel kann geeignet sein für:

  • Frauen nach Schwangerschaft
  • Männer nach Prostataeingriffen
  • Personen mit leichter bis moderater Belastungsinkontinenz
  • Menschen mit Beckenbodenschwäche
  • Personen mit eingeschränkter Muskelaktivierung

Eine individuelle Beratung vor Beginn wird empfohlen.

Kann EMS Kegel bei Inkontinenz helfen?

Ein gestärkter Beckenboden kann die Kontrolle über Blase und Beckenorgane unterstützen. Viele Anwender berichten über eine Reduktion von Symptomen wie Belastungsinkontinenz.

Die Ergebnisse können individuell variieren. EMS ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Therapie.

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Die Behandlung ist in der Regel schmerzfrei. Man spürt rhythmische Muskelkontraktionen im Beckenbereich.

Die Intensität wird individuell angepasst.

Wie viele Sitzungen sind notwendig?

Häufig werden 6–12 Sitzungen empfohlen, je nach Ausgangssituation. Die genaue Anzahl wird individuell im Beratungsgespräch festgelegt.

Gibt es Nebenwirkungen?

EMS Kegel ist nicht invasiv. Leichte Muskelermüdung kann auftreten – ähnlich wie nach einem intensiven Training.

Nicht geeignet ist die Anwendung bei:

  • Schwangerschaft
  • Herzschrittmacher oder implantierten elektronischen Geräten
  • Metallimplantaten im Beckenbereich
  • Akuten Entzündungen

Eine medizinische Abklärung ist im Zweifelsfall ratsam.

Wie unterscheidet sich EMS Kegel von klassischem Beckenbodentraining?

Klassisches Training erfordert aktive Muskelanspannung. Viele Menschen können die Beckenbodenmuskulatur jedoch nicht korrekt isolieren.

EMS Kegel aktiviert die Muskeln automatisch und gezielt – auch in tieferen Schichten.

Wo wird EMS Kegel angeboten?

EMS Kegel Beckenbodentraining wird bei Respiro Care in Zürich Altstetten angeboten. Die Behandlung erfolgt nach individueller Beratung in einer diskreten und professionellen Umgebung.